Katharina Funke

Mutter Kind Haus Gilching

 

 

Zur Person der Namensgeberin des Mutter-Kind-Hauses

Interview mit Frau Stenzel, Gilching:

 

Als ich Frau Katharina Funke kennen lernte, war sie ungefähr 70 Jahre alt und ihre Tochter Elisabeth 40 Jahre, so wie ich selbst.

 

Durch meine Besuche beim Einsammeln der Spenden für die Diakonie kamen wir uns näher. Wir wohnten auch nicht weit
voneinander entfernt und gingen – wenn möglich – am Sonntag gemeinsam zum Gottesdienst. Frau Funke war eine
freundliche kleine Frau, die Haus und Garten besonders sorgfältig versorgte. Allmählich erfuhr ich von ihrem Kummer
mit der kränkelnden Tochter. Diese war als Kind an Scharlach erkrankt, dessen Folgen sie ihr Leben lang begleiteten. Frau
Funke meinte, wenn ihre Tochter die Möglichkeit bekommen hätte, sich richtig auszukurieren, wäre sie gesund
geworden.  Leider verschlimmerten sich die Leiden, und die Mutter machte sich Sorgen um die Tochter, wenn sie selbst
nicht mehr auf der Welt sein sollte. Leider erlag Elisabeth mit 52 Jahren ihrem Leiden. Die Mutter überlebte sie um 5
Jahre.

Um hilfsbedürftigen Kindern das Schicksal ihrer Tochter zu ersparen, bestimmte Frau Funke in ihrem Testament, dass ihr
Vermögen Kindern in Not zukommen sollte.

So denke ich, war es im Sinne der Spenderin, ein Mutter-Kind-Haus in Gilching entstehen zu lassen, wo Kinder vor
Schäden bewahrt werden und behütet aufwachsen können.

Edith Stenzel         

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